Bausparen – GrundlagenDem Prinzip des Bausparen liegt eine denkbar einfache Idee zugrunde. Mehrere Bauwillige ohne Eigenkapital bilden eine Gemeinschaft und helfen sich gegenseitig bei der Bausparfinanzierung. Jeder zahlt in die gemeinsame Kasse ein und nach einiger Zeit erhält der erste von ihnen die zum Hausbau benötigte Summe (Zuteilung). Die Differenz zwischen dieser Summe und dem selbst in die Kasse abgeführten Geld, zahlt er wie ein Darlehen in Raten zurück. Auf der Seite der Sparer rückt an seine Stelle ein neuer Bauwilliger. Aufgrund der immer ausgewogenen Anzahl von Spar- und Tilgungsleistungen, ist immer mindestens die gleiche Höhe an gemeinsamen Kapital vorhanden und der Bauwunsch kann jedem der Reihe nach erfüllt werden.
In der Praxis schließt jeder Bauwillige einen Vertrag über eine gewisse Summe mit einer Bausparkasse ab. Dabei zahlt er regelmäßige Beträge auf sein Bausparkonto ein. Mit den Zinsen der Bausparkasse sowie der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage wächst das Kapital des Sparers an, bis eine gewisse Mindestsumme erreicht ist. Ab diesem Zeitpunkt, und wenn sein Vertrag mit der benötigten Bewertungszahl ausgezeichnet wurde, erhält er von der Bausparkasse den Rest der vertraglich festgelegten Summe als Darlehen.
Aber ein Bausparvertrag lohnt sich nicht nur für zur Eigenheimfinanzierung. Wer nicht bauen, sondern nur sparen will, dem werden attraktive Zinssätze geboten; diese sind bei generellem Verzicht auf die Darlehenszuteilung besonders hoch. Zudem erhält er die gleiche Bausparförderung wie die anderen bauwilligen Kunden.
Wer eine risikolose, flexibel und zudem auch geförderte Möglichkeit zum Sparen sucht und zusätzlich Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen erwerben will, für den ist ein Bausparvertrag genau das richtige.
Weitere Informationen zu:
Vom Sparen zum Darlehen
Die Darlehensphase
Bausparförderung
Tipps und Tricks zum Bausparen