Festgeld - Grundlagen

Wer bei der Finanzanlage auf die tägliche Verfügbarkeit seines Geldes verzichten kann, sollte als Alternative zu einem Tagesgeldkonto ein Festgeldkonto eröffnen. Diese Anlageform bietet dem Kunden höhere Zinsen und somit höhere Erträge, als es bei einem Tagesgeldkonto möglich ist.

Auf Festgeldkonten wird ein bestimmter Betrag für eine bestimmte Laufzeit fest angelegt. Die meisten Banken verlangen als Mindestanlagesumme von 5.000 Euro; bei einigen Banken ist die Einrichtung eines Festgeldkontos jedoch schon ab 2.500 Euro möglich. In der Regel schreiben die Banken einen Anlagezeitraum von mindestens 30 Tagen vor. Die Höchstlaufzeit beträgt maximal 360 Tage.
Die beiden Faktoren Anlagezeitraum und Anlagesumme bestimmen die Höhe des Zinssatzes, der über die gesamte Laufzeit festgeschrieben ist. Je länger die Laufzeit und je höher die angelegte Summe, desto höher der Zinssatz. Dies bedeutet einerseits, dass die Erträge des Festgeldkontos zwar von Zinsschwankungen unbeeinflusst sind, dass aber anderseits bei einer Erhöhung des Marktzinses weiterhin nur der vereinbarte Zinssatz gültig ist. Erst wenn das Festgeld fällig wird, kann es zu dem entsprechend höheren Zinstarif neu angelegt werden.


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